Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.

Eilmeldung

Eilmeldung

#EUroadtrip: Das sagen die Leute in Bremen vor der Europawahl

#EUroadtrip: Das sagen die Leute in Bremen vor der Europawahl
Schriftgrösse Aa Aa

Auf unserem EU Roadtrip sind wir in Bremen, wo am Sonntag nicht nur die Europawahl stattfindet, sondern auch die Bürgerschaft - der dortige Landtag - neu gewählt wird. Der SPD droht in Bremen eine historische Niederlage. In letzten Umfragen liegt die CDU leicht vor den Sozialdemokraten, die den Stadtstaat seit Jahrzehnten regieren. Der SPD-Spitzenkandidat und amtierende Bürgermeister Carsten Sieling strebt eine rot-grüne oder rot-rot-grüne Koalition an. Die CDU will ein Jamaika-Bündnis mit Grünen und FDP.

Das rote Sofa - das schon in Portugal, Spanien, Frankreich etc war - steht nun auf dem Marktplatz von Bremen. Und wir haben mit vielen Wählern und Nichtwählern über die Europawahl gesprochen:

Ein Mann sagt, dass die Rechtspopulisten überall sehr stark seien. Er hoffe, dass sie nicht zu viele Stimmen bekommen, was aber schlecht aussehen würde. Für ihn sei Europa eine gute Sache, die Vorstellung, dass jedes Land alleine gehen könnte, sei nicht gut.

Ein weiterer Mann betont, dass er gerne zur Abstimmung gehen würde, er aber kein Wahlrecht habe. Er würde gerne seine Stimme abgeben und sich selbst und seine Ansichten zum Ausdruck bringen.

Eine Frau aus Großbritannien sagt, dass sie nicht gewusst habe, dass sie das Wahlrecht bei den Europawahlen habe, da sie eigentlich nicht aus Bremen kommt. Beim Brexit wäre sie zwar noch nicht alt genug gewesen, um abzustimmen. Aber wenn, hätte sie dafür gestimmt, in der EU zu bleiben.

Ein Mann meint, er würde gerne abstimmen, aber er sei sich nicht sicher, wofür alle politischen Parteien letztendlich stehen.

Eine weitere Frau unterstreicht den europäischen Gedanken: "Teilweise sollte jedes Land auf sich selbst achten, das ist klar, aber wir sollten die Grenzen verbinden, und dann können wir schneller zusammenarbeiten, wenn es Probleme gibt, die wir lösen müssen."

Dieser Artikel ist Teil einer Serie von Euronews. Die anderen Geschichten finden Sie in unserer Übersicht:

#EUroadtrip | Euronews berichtet vor den Europawahlen aus der EU