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Judo Grand Prix Hohhot: Gold für Martyna Trajdos

Judo Grand Prix Hohhot: Gold für Martyna Trajdos
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Zweiter Wettkampftag beim Judo Grand Prix in Hohhot. Der aktuelle Weltmeister Saeid Mollaei aus der islamischen Republik Iran überzeugte in der Klasse bis 81 Kg.

Im Finale traf er auf den Japaner Fujiwara Sotaro zum Rückkampf des Finales der Weltmeisterschaft von 2018 . Mollaei überzeugte mit einem ungewöhnlichen Hüftwurf und wiederholte den letztjährigen Sieg. Bereits nach 1:15 Minuten sicherte er sich die Goldmedaille.

Martyna Trajdos aus Deutschland gewinnt das Finale in der Klasse bis 63 Kg. Sie bezwang Tang Jing aus China. Zweimal konnte sie ihre Gegnerin werfen. Zuerst mit einem Makikomi für einen Waza-Ari, dann zwang sie die Japanerin mit einem O-uchi-gari zum entscheidenden Ippon auf die Matte.

Xian Dongmei, die Präsidentin des chinesischen Judo-Verbandes, überreichte die Medaillen.

"Das Vertrauen kehrt zurück. Ich denke, dies ist das Wichtigste, was man auf der Matte braucht. Es gab eine Zeit, da gewann ich keine Medaillen, aber jetzt nach Tiflis und Baku gibt es wieder Gold. Ich fühle mich besser. Ich war in Japan und habe an der Kondition gearbeitet. Es fühlt sich gut an".

Hidayat Heydarov aus Aserbaidschan dominierte die Klasse bis 73 kg. Im Finale bezwang er Victor Scvortov aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Mit einem Ippon beendete er nach 2:32 Minuten den Kampf und sicherte sich die Goldmedaille.

Naser Al Tamemi, der Schatzmeister der International Judo Federation überreichte die Medaille.

In der Klasse bis 70 Kg darf sich die Japanerin Saki Niizoe über die Goldmedaille freuen. Die gewann ihren Finalkampf gegen Anna Bernholm aus Schweden.

Zum Schluss noch vier unvergessliche Momente. Xiaoqian Sun aus China mit einem explosiven Ouchi Gari. Silbermedaillengewinner Victor Scvortov mit einem Seoi- Nage zum Ippon. Giovanna Scoccimarro aus Deutschland gewinnt mit einem kraftvollen Ko-Soto die Bronzemedaille. Und auch Landsmann Igor Wandtke sichert sich mit diesem Wurf die Bronzemedaille.