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Olympia 2016: Offenbar Stimmenkauf in Millionenhöhe

Olympia 2016: Offenbar Stimmenkauf in Millionenhöhe
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Bei der Bewerbung von Rio de Janeiro für die Olympischen Spiele 2016 sind offenbar Schmiergelder geflossen. Das hat der frühere Gouverneur des Bundesstaates, Sérgio Cabral, vor Gericht ausgesagt.

Initiiert hätten den Stimmenkauf der Senegalese Lamine Diack, damals Chef des Welt-Leichtathletikverbandes, und dessen Sohn. “Der ehemalige Präsident des brasilianischen Olympischen Komitees sah mich an und sagte: ‚Hör zu, Sergio: Ich möchte dir sagen, dass der Präsident des Internationalen Leichtathletik-Verbandes IAAF – damals Lamine Diack – offen für Bestechungsgelder ist'" so Cabral am Donnerstag.

Insgesamt seien neun Wahlberechtigte des IOC bestochen worden – laut Cabral flossen Gelder in Höhe von zwei Millionen US-Dollar. Zu den Empfängern gehörten auch die ukrainische Stabhochsprung-Legende Sergej Bubka, heute Vize-Chef des Leichtathletik-Weltverbandes, und der frühere Star-Schwimmer Alexander Popow aus Russland. Beide weisen die Vorwürfe zurück.