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Rackete fordert die Schließung von Salvinis Twitter-Account - er nennt es "absurd"

Rackete fordert die Schließung von Salvinis Twitter-Account - er nennt es "absurd"
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REUTERS/Guglielmo Mangiapane/File Photo
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Die deutsche Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete wird in ihrer Klage die Richter darum bitten, das Facebook- sowie das Twitter-Konto des italienischen Innenministers Matteo Salvini zu sperren.

Salvini würde eine "Botschaft des Hasses" in den sozialen Netzwerken verbreiten, so die 31-Jährige. Salvini nannte die Kapitänin auf Twitter und Facebook unter anderem "Piratin" und "Gesetzlose".

Racketes Anwalt, Allessandro Gamberini sagte, dass sie gegen den Lega-Chef eine Diffamierungsklage einreichen werden. "Wenn es um beleidigende, diffamierende und hasserregende Aussagen wie die des Ministers geht, kann der Richter sie nur stoppen, indem er die Konten blockiert", sagte Gamberini.

Rackete versteckt sich momentan an einem geheimen Ort in Sizilien und hat gesagt, dass sie mit Todesdrohungen und Gewalt in den sozialen Medien konfrontiert wurde, nachdem sie vergangenen Monat ihr unter deutscher Flagge stehendes Schiff "Sea-Watch 3" in den Hafen von Lampedusa gebracht hatte.

Salvini, der versprochen hat, Rackete aus Italien zu vertreiben, wies die Drohung zurück, von den wichtigsten sozialen Medien blockiert zu werden.

"Die deutsche Kommunistin, die das Boot der Finanzpolizei gerammt hat, hat die Staatsanwaltschaft gebeten, meine Facebook- und Twitter-Seiten zu schließen. Der Absurdität sind keine Grenzen gesetzt", schrieb Salvini auf Twitter. Und weiter: "Also kann ich nur noch Instagram nutzen?"

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