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Zweite Hitzewelle bricht erneut Temperaturrekorde

Zweite Hitzewelle bricht erneut Temperaturrekorde
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Europa erlebt erneut eine Hitzewelle. In vielen Teilen schnellen die Thermometer in die Höhe, die Temperaturen betragen 40 Grad und mehr.

Ähnlich wie schon Ende Juni kommt die Hitze durch Luftmassen aus der Sahara, die zuerst Spanien erreichten. Aber auch Frankreich, Großbritannien und Deutschland sind betroffen. Es wird erwartet, dass erneut Hitzerekorde gebrochen werden. In Paris werden für Donnerstag beispielsweise 41 Grad im Schatten erwartet.

In Frankreich kamen während des Hitzesommers 2003 Tausende Menschen ums Leben. Deshalb gibt die französische Regierung seitdem bei Hitze zahlreiche Vorsichtsmaßnahmen bekannt. So rief das Gesundheitsministerium beispielsweise ältere und kranke Menschen dazu auf, sich bei den Rathäusern zu melden, um Unterstützung von Freiwilligen zu bekommen. In Paris wurden zudem zusätzliche Unterkünfte für Obdachlose eingerichtet.

"Hitzewellen tragen das Markenzeichen des Klimawandels. Und sie werden, wie wir im Juni gesehen haben, immer häufiger. Sie beginnen früher, und sie werden immer intensiver. Es ist also kein Problem, das verschwinden wird. Aber hoffentlich sollte der Vorfall, den wir 2003 erlebt haben - die europäische Hitzewelle - dank Warnhinweisen und Aktionsplänen für Gesundheit während der Hitze jetzt in vielen Teilen der Welt der Vergangenheit angehören", erklärt Clare Nullis von der Weltorganisation für Meteorologie.

Mit der Hitze steigt auch die Brandgefahr. Besonders davon betroffen ist aktuell Portugal. Innerhalb von nur zwei Tagen wurden dort mindestens 70 Quadratkilometer Wald zerstört. Das entspricht mehr als zwei Drittel der Nordsee-Insel Sylt.