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Rekordbrände in der Arktis

Rekordbrände in der Arktis
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Wald- und Buschbrände sind auch in arktischen Gebieten während der Sommermonate keine Seltenheit. Doch das diesjährige Ausmaß der Feuer bereitet Wissenschaftlern Sorgen. Nach Angaben des Atmosphärenüberwachungsdienstes CAMS wurden seit Juni in der Arktis mindestens 100 großflächige und langanhaltende Feuer festgestellt. Betroffen sind und waren insbesondere Alaska, Sibirien sowie Teile Kanadas, aber auch auf Grönlands. Allein in der kanadischen Provinz Alberta brannte es auf einer Fläche, die rund 300 000 Fußballfeldern entsprach.

Der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) zufolge wurde in Alaska Anfang des Monats ein Temperaturhöchstwert von 32 Grad Celsius erreicht, in den sibirischen Waldbrandgebieten lag der Juni-Durchschnitt rund zehn Grad über den zwischen 1981 und 2010 gemessenen Langzeitwerten.