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Gegen Korruption und Willkür: 25.000 Menschen marschieren durch Bukarest

Gegen Korruption und Willkür: 25.000 Menschen marschieren durch Bukarest
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Von euronews
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Mehr als 25.000 Menschen sind am Samstag durch die Straßen von Bukarest gezogen. Die Demonstranten erinnerten an die gewaltsame Unterdrückung von Anti-Korruptionsprotesten durch die Polizei vor einem Jahr. Für den Marsch am Samstag waren auch viele Auslandsrumänen in die Hauptstadt gekommen.

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Mehr als 25.000 Menschen sind am Samstag durch die Straßen von Bukarest gezogen. Die Demonstranten erinnerten an die gewaltsame Unterdrückung von Anti-Korruptionsprotesten durch die Polizei vor einem Jahr. Für den Marsch am Samstag waren auch viele Auslandsrumänen in die Hauptstadt gekommen.

Sehnsucht nach Wandel

"Wir hoffen auf Normalität. Das Gesetz sollte für jeden gelten, deswegen sollte es auch von allen respektiert werden. Ansonsten entsteht Chaos. So kann es aber nicht funktionieren. Das wollen wir ändern", so eine Demonstrantin aus Norwegen.

Und Mircea Toma, Präsident der Nichtregierungsorganisation Active Watch, sagte: "Rumänien erlebt einen Aufschwung. In den vergangenen fünf Jahren haben die Menschen angefangen zusammenzuarbeiten und sie räumen auf."

Polizeigewalt, Vorteilsnahme, Korruption

Die Menschen sind verärgert über schwache Verwaltungsstrukturen sowie Korruption und Manipulation im öffentlichen Dienst. Vor fast vier Jahren etwa starben Dutzende Menschen bei einem Feuer in einer Diskothek. Dort war zunächst nur einer von zwei Notausgängen passierbar. Zahlreiche Opfer starben, weil sie sich während der medizinischen Versorgung im Krankenhaus mit einem Keim infizierten. Der rumänische Pharmahersteller hatte die Desinfektionsmittel extrem verdünnt.

"Die Menschen sind nicht nur hier, um an diesen düsteren 10. August im vergangenen Jahr zu erinnern oder gegen die Regierung zu protestieren. Sie wollen zeigen, dass bestimmte Dinge auf Korruption zurückzuführen sind. So zum Beispiel das Feuer im Nachclub Colective in 2015, damals starben 64 Menschen", so euronews-Korrespondentin Mari Jeanne Ion.

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