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Fusion: CBS und Viacom werden eins

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Fusion: CBS und Viacom werden eins
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Die US-Medienfirmen CBS und Viacom schließen sich zu einem großen Unternehmen zusammen.

Zukünftig wird es dann ein gemeinsames Angebot an Kinofilmen, Serien und Kabelfernsehen geben. Der Umsatz beider Firmen beträgt zusammengerechnet mehr als 28 Milliarden US-Dollar.

"Ich glaube, dieser Trend setzt sich gerade fort: Einige der großen Medienunternehmen wollen ihre Reichweite erhöhen", sagt Tuna Amobi vom CFRA-Forschungsinstitut. "Wenn man sich vergrößert, wird das Programm natürlich auch vielfältiger und man hat mehr Einfluss, wenn es darum geht, mit den Vertriebspartnern über die Verbreitung der Inhalte zu sprechen. So schaffen es die Medien viel stärker mit dem Verbraucher in Kontakt zu kommen, als das vorher der Fall war. Das dürften die Hauptgründe für diese Fusion sein."

Zu Viacom gehören unter anderem das Kinostudio Paramount Pictures, sowie Fernsehanstalten, wie MTV und Comedy Central. CBS besitzt zahlreiche Fernsehsender, sowie den Verleger Simon & Schuster und den Pay-TV-Sender Showtime.

Beide Firmen waren bis zu ihrer Trennung im Jahr 2006 bereits ein gemeinsames Unternehmen gewesen. CBS konnte sich danach am Markt behaupten. Viacom hingegen bekam Probleme durch das immer dominanter werdende Internet.