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Vorwürfe gegen Saudi-Arabien im Jemenkrieg

Vorwürfe gegen Saudi-Arabien im Jemenkrieg
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Beim Krieg im Jemen hat die von Saudi-Arabien geführte Koalition seit 2015 in mehreren Fällen keine genauen Angaben über die Anzahl der Opfer und das Ausmaß der durch die Luftschläge verursachten Schadens gemacht. Dies geht aus einem Bericht der Organisation Global Legal Action Network, GLAN, hervor, der der britischen Regierung vorgelegt wurde. Das Ziel: Britische Waffenverkäufe an die Koalition zu stoppen.

Die Koalition habe über eine Reihe von Luftschlägen überhaupt keine Angaben gemacht.

Der Vorsitzende Dr. Gearóid Ó Cuinn erklärt: "Die Vereinigten Arabischen Emirate und die Saudis haben das Ausmaß des Schadens ihrer Luftschläge und in bestimmten Fällen ganze Luftschläge im Jemen vertuscht und einfach nicht ermittelt. Wir haben der britischen Regierung einen ausführlichen Bericht vorgelegt. Zwangsläufig können unter den gegebenen Umständen keine Waffen an die saudische Koalition verkauft werden."

Saudi-Arabien kämpft aufseiten der jemenitischen Regierung gegen die Huthi-Rebellen im Jemen. Diese haben den Norden des Landes besetzt, was im Jahr 2014 zu einem Bürgerkrieg führte.

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