Italien in der Krise: Alternative Regierung oder Neuwahlen?

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Von Euronews mit dpa
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Nach dem Bruch der Regierungskoalition führt Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella Gespräche mit den Parteivorsitzenden.

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Wie geht es in Italien nach dem Aus der Regierung weiter? Die Fäden in der Hand hat Staatspräsident Sergio Mattarella - er berät sich mit Vertretern der einzelnen Parteien. Findet sich eine neue handlungsfähige Regierung bei den bisherigen Machtverhältnissen im Parlament oder ist eine Neuwahl die einzige Lösung? Die Fünf-Sterne-Bewegung hat wegen schlechter Umfragewerte kein Interesse an einer schnellen Neuwahl - ganz im Gegensatz zu Italiens Innenminister Matteo Salvini und seiner rechten Lega.

Euronews-Reporterin Giorgia Orlandi in Rom:

"Zwei Tage lang dauern die Gespräche, in denen Staatspräsident Sergio Mattarella die Möglichkeiten für eine neue alternative Regierung abklopft. Es muss schnell gehen, denn das Land hat große internationale Verpflichtungen. Am Wochenende steht der G7-Gipfel in Frankreich an, es muss ein Kommissar für die neue EU-Kommission nominiert werden und vor allem drängt die Zeit beim Haushaltsplan, über den das Parlament abstimmen muss. Letzteres hat für Mattarella Priorität - auch bei den Beratungen mit den Parteichefs. Der Vorsitzende der Demokratischen Partei, Nicola Zingaretti sagte, dass er die volle Unterstützung der Parteimitglieder für Verhandlungen mit der Fünf-Sterne-Bewegung erhalten habe, aber nur unter gewissen Bedingungen - sonst führe kein Weg an Neuwahlen vorbei."

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