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G7: Frühstückstreffen zwischen Donald Trump und Boris Johnson

G7: Frühstückstreffen zwischen Donald Trump und Boris Johnson
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REUTERS/Philippe Wojazer/Pool
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Im südwestfranzösischen Biarritz haben sich am Morgen die Staats- und Regierungschefs der G7 zu einer ersten Arbeitssitzung getroffen.

Iran-Krise: Dialog statt Krieg

Dabei ist man zu der Einigung gekommen, die Krise über das Atomabkommen mit dem Iran politisch lösen zu wollen. Ein Krieg solle unbedingt verhindert werden, stattdessen setze man auf den Dialog.

Wie aus französischen Diplomatenkreisen bekannt wurde, soll Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron eine Botschaft an Teheran richten. Macron ist derzeit Vorsitzender des G7-Staatenclubs und sieht sich schon länger als Vermittler in der Krise.

Bei den G7-Gesprächen soll es auch um die Handelsstreitigkeiten der USA mit China und Europa und die dadurch belastete Weltwirtschaft gehen. Unmittelbar vor dem Gipfel hatte sich der Handelskrieg zwischen den USA und China noch einmal drastisch verschärft.

Thema bei G7: Gleichstellung von Frauen

Außerdem werde man in Biarritz, zusammen mit Vertretern der Vereinten Nationen, der Weltbank und des Währungsfonds, über die Gleichstellung von Frauen diskutieren. Das Thema Gleichheit hat Gastgeber Macron in den Mittelpunkt der dreitägigen Beratungen gestellt.

Am Rande des Gipfels haben sich US-Präsident Donald Trump und der britische Premierminister Boris Johnson zu einem Arbeitsfrühstück getroffen. Es war das erste Mal, dass Trump mit Johnson in dessen Rolle als Premierminister zusammenkam.

Bei dem Treffen ging es vor allem um die Handelsstreitigkeiten mit China. Johnson machte klar, dass Großbritannien einen Handelsfrieden befürworte.

Trump bietet Johnson Handelspakt an

Trump und stellte Großbritannien ein Handelsabkommen für die Zeit nach dem Brexit in Aussicht. Der US-Präsident lobte Johnson, dieser sei "der richtige Mann für den Job".

Für den britischen Premier ist es der erste Auftritt als Regierungschef bei einem G7-Gipfel.