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Regenwald brennt: Beleidigter Bolsonaro fordert Entschuldigung

Regenwald brennt: Beleidigter Bolsonaro fordert Entschuldigung
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Der Amazonas-Regenwald brennt. 85 Prozent mehr Brände als im vergangenen Jahr meldet das brasialianische Forschungsinstitut für den Regenwald. Und was tut der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro? Er will erst einmal eine Entschuldigung aus Frankreich.

Jair Bolsonaro sagte: "Als erstes muss Macron seine Beleidigungen zurücknehmen. Er hat mich einen Lügner genannt. Dann hat er angezweifelt, dass wir über unser Land selbst bestimmen können. Bevor wir Hilfe von ihm annehmen, muss er diese Äußerungen zurücknehmen. Dann können wir reden."

Wegen seines Überseedepartments Französisch-Guyana begreift sich auch Frankreich als Amazonas-Land. Nach Einschätzung von Umweltschützern stecken meist Farmer das Land in Brand, um neues Weideland zu schaffen.

Saulo Katitaurlu, Chef des Nambikwara-Sarare-Stamms meint: "Uns schiebt man die Schuld in die Schuhe für die Brände. Doch wir brennen unser Land nicht ab. Wir erhalten die Erde. Wir haben nicht diese Mentalität, dass wir Brände setzen."

Pflanzen und Tiere verbrennen, und der Lebensraum indigener Völker. Bolsonaro hatte sich bereits im Wahlkampf gegen sie gestellt und den nicht-indigenen Brasilianern versprochen, es werde keinen weiteren Zentimeter Schutzgebiet für die so wörtlich "Indianer" geben.

US-Präsident Donald Trump hatte Bolsonaro gelobt. Dieser bedankte sich für die freundlichen Worte von Trump. Bolsonaro sei tüchtig und tue sein Möglichstes, hatte der US-Präsident getwittert.

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