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6 Tage Suche in Herne: Wo war die giftige Kobra?

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Pixabay CC Cuyahoga
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In Herne in Nordrhein-Westfalen war am vergangenen Sonntag eine Kobra in einem Wohnhaus entdeckt worden. Eine Frau sah die hochgiftige Schlange im Treppenhaus ihres Gebäudes, das dann evakuiert wurde. Etwa 30 Bewohner mussten das Haus verlassen. Doch die Suche nach dem Tier gestaltete sich offenbar schwierig, denn die Schlange blieb verschwunden. Es wurde sogar darüber nachgedacht, Gas in das Gebäude zu leiten.

Die Stadt Herne ging davon aus, dass das Tier aus der Wohnung eines Mieters stammt, der dort 20 Giftschlangen hielt. Der Mann bestritt jedoch bislang, dass ihm eine Kobra entfleucht sei.

Am Freitagnachmittag war das Tier erstmals seit Tagen wieder gesichtet worden. Ein Mitarbeiter des Stadtbetriebs Castrop-Rauxel entdeckte die Schlange bei Mäharbeiten an dem Haus, in dem das Reptil am Sonntag zuletzt gesehen worden war. Er sprach von einem «gelb-goldfarbigen Tier», das sich zunächst zurückgezogen habe.

1m40 lange hochgiftige Monokelkobra

Es handelt sich um eine hochgiftige Monokelkobra mit einer geschätzten Länge von mindestens 1,40 Metern.

Die giftige Schlange wurde dann unter einer Stufe am Kellereingang eines Wohnhauses lebend erwischt und von einem Schlangenexperten in Obhut genommen worden. «Niemand wurde verletzt», teilte die Stadt Herne mit.