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Neue Explosionen auf Stromboli

Neue Explosionen auf Stromboli
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REUTERS/ANTONIO PARRINELLO
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Der Vulkan Stromboli, auf der gleichnamigen sizilianischen Insel kommt nicht zur Ruhe. Explosionen aus dem Nordostkrater erleuchteten vergangene Nacht den Himmel der kleinen Vulkaninsel, doch zum Glück wurden keine Schäden oder Verletzten gemeldet.

Auf den Dächern der Straßen von Ginostra, einem kleinen Ort auf der Insel, der nur auf dem Seeweg erreichbar ist, hat sich eine dicke Schicht Asche und anderes pyroplastisches Material abgelagert.

Der Ausbruch des Vulkans schürt die Angst unter der Bevölkerung und den Touristen. 70 Bewohner mussten ihre Häuser an der Südwest-Seite des Stromboli verlassen. Die Feuerwehr ist mit Booten und Hubschraubern im Einsatz, um Brände zu löschen.

Dazu Restaurantbesitzer Carlo Lanza:

"Die Bewohner von Stromboli, die an diese Ereignisse gewöhnt sind, müssen für diejenigen da sein, die Angst haben und verwirrt sind. Wir müssen ihnen ein Lächeln bieten, um ihre Tränen zu trocknen".

Auf Stromboli befanden sich rund 3000 Touristen. Rund 1000 von Ihnen haben nach dem Ausbruch bis jetzt die Insel an Bord von Fähren verlassen.