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Seit Tagen vermisst: 23-Jährige aus der Nähe von Flensburg vermutlich tot - Verdächtiger in Haft

Seit Tagen vermisst: 23-Jährige aus der Nähe von Flensburg vermutlich tot - Verdächtiger in Haft
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Bild von Ingo Kramarek auf Pixabay
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Seit zwölf Tagen wird sie vermisst, jetzt vermutet die Polizei, dass sie Opfer eines Gewaltverbrechens geworden ist: Eine 23-Jährige verschwand im deutsch-dänischen Grenzgebiet in Flensburg vor knapp zwei Wochen.

Polizei und Staatsanwaltschaft gehen von einem Tötungsdelikt aus. Ein 46-jähriger Mann sei wegen des dringenden Verdachts des Totschlags festgenommen worden, teilte die Polizei am Donnerstag in Flensburg mit. Er sitze inzwischen in Untersuchungshaft. Der Verbleib der 23-Jährigen sei weiter ungeklärt.

Ermittler der Bezirkskriminalinspektion Flensburg hatten Haus und Grundstück des Verdächtigen seit Mittwoch durchsucht. Nach dpa-Informationen liegt das Anwesen in Humptrup direkt an der Grenze.

Die Frau aus Stadum, einer Gemeinde etwa 20 Kilometer westlich von Flensburg, wird seit dem 17. August vermisst. Ermittlungen der Kriminalpolizei hatten ergeben, dass sie vermutlich zuletzt im wenige Kilometer entfernten Ort Schafflund gesehen wurde. Es lägen Hinweise vor, dass die Frau in Stadum in einen Bus gestiegen und diesen wenig später in Schafflund wieder verlassen haben könnte.

In Schafflund wurden die Krankenversicherungskarte und der Personalausweis der Frau gefunden.