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Seit 2015: IAEA-Uranbank in Kasachstan

Seit 2015: IAEA-Uranbank in Kasachstan
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Von Euronews
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Sie dient als Reserve für Kernkraftwerke der IAEA-Mitgliedsstaaten.

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In Kasachstan ist die Uranbank der Internationalen Atomenergieagentur IAEA angesiedelt. Hier wird der Rohstoff in Minen abgebaut. Die Zusammenarbeit Kasachstans mit der IAEA wurde 2015 vertraglich besiegelt. Das zentralasiatische Land ist einer der größten Uranproduzenten weltweit. Der Abbau, der Export, und die Erkundung aller Fördergebiete in Kasachstan werden seit 1997 von dem nationalen Atomunternehmen Kazatomprom durchgeführt.

Viktor Glushenko ist Forschungsleiter am "Institute of Nuclear Physics" in Kasachstan: "Das Uran, das wir heute in Kasachstan haben, dasjenige, das in den Unternehmen der nationalen Gesellschaft Kazatomprom und in Joint Ventures in Kasachstan abgebaut wird, dieses Uran ist ein natürliches. Es ist nur der Rohstoff, es kann weder direkt für die Kernenergie noch in Kernkraftwerken oder gar für die Herstellung von Kernwaffen verwendet werden."

Kasachstan ist Uran-Weltrekordhalter

Kasachstan hält nach eigenen Angaben den Weltrekord der Uranförderung mit einer jährlichen Menge von über 4000 Tonnen. Der Prozess der unterirdischen Uranauswaschung kann nach Angaben des 1996 gegründeten kasachischen Joint Ventures KATCO bis zu zwei Monate beanspruchen.

Das in der Bank gelagerte leicht angereicherte Uran dient den Mitgliedsstaaten der IAEA als Reserve. Laut der Behörde steht es für den Fall von Lieferengpässen für Atomkraftwerke bereit. Es kann nicht zur Herstellung von Nuklearwaffen verwendet werden, ist aber Grundprodukt für nuklearen Brennstoff.

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