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Mehr als 2.300 Städte beim Fridays For Future: Weltkarte zeigt, wo was los ist

Mehr als 2.300 Städte beim Fridays For Future: Weltkarte zeigt, wo was los ist

Während sich die Staats- und Regierungschefs der Welt auf ein Treffen zum UN-Klimagipfel nächste Woche in New York vorbereiten, protestieren am heutigen Freitag weltweit Millionen junger Menschen, um ein schnelleres Handeln gegen den Klimawandel zu fordern.

Zoomen Sie in die oben stehende Grafik um zu sehen, wo rund um die Welt Proteste organisiert werden.

Die Proteste sind inspiriert von der 16-jährigen schwedischen Aktivistin Greta Thunberg, die an der Konferenz teilnehmen wird. In rund 150 Ländern sind "Fridays For Future" geplant.

"Bald geht die Sonne am Freitag, den 20. September 2019, auf. Viel Glück Australien, die Philippinen, Japan und alle pazifischen Inseln. Ihr fängt an!", postete Thunberg am Donnerstag auf Instagram.

Proteste sind auch in europäischen Hauptstädten wie London, Paris und Berlin geplant.

Seit sie im August 2018 allein mit einem Schild vor dem schwedischen Parlamentsgebäude protestierte, hat Thunberg junge Menschen auf der ganzen Welt begeistert. Im vergangenen Jahr haben Schüler in anderen Städten in Solidarität mit ihrer Bewegung Fridays For Future Streiks durchgeführt.

Die Organisatoren werden am Freitag zum dritten Mal koordinierte Streiks rund um die Welt durchführen, wobei Thunberg bei einem Marsch und einer Kundgebung in New York, wo sich das Hauptquartier der Vereinten Nationen befindet, die Führung übernimmt.

In New York City sind Schüler, die am Marsch teilnehmen wollen, vom Unterricht für den Freitag befreit.

Klimagipfel in der kommenden Woche

Der Gipfel nächste Woche wird die Staats- und Regierungschefs der Welt zusammenbringen, um Strategien zur Eindämmung des Klimawandels zu diskutieren, wie beispielsweise den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen aus fossilen Brennstoffen.

Die globale Erwärmung durch wärmespeichernde Treibhausgase aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe hat bereits zu Dürren und Hitzewellen, schmelzenden Gletschern, steigendem Meeresspiegel und Überschwemmungen geführt, sagen Wissenschaftler.

Die CO2-Emissionen stiegen im vergangenen Jahr auf ein Rekordhoch, obwohl der von den Vereinten Nationen unterstützte Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen im Oktober davor gewarnt hat, dass die Produktion der Gase in den nächsten 12 Jahren reduziert werden müsste.

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