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Rekordversteigerung - 24 Millionen für Christusbild von Cimabue

Rekordversteigerung - 24 Millionen für Christusbild von Cimabue
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Für etwas mehr als 24 Millionen Euro ist das Werk „Der verspottete Christus“ des italienischen Vorrenaissancemalers Cimabue in Frankreich versteigert worden. Das Bild aus dem 13. Jahrhundert stammt aus dem Besitz einer älteren Dame aus Nordfrankreich – es hing in der Küche, die Besitzerin hatte keine Vorstellung vom Wert des Bildes. Der Schätzpreis der Auktionsexperten lag bei vier bis sechs Millionen Euro.

Dominique Le Coënt vom Auktionshaus Actéon

"Bei diesem Verkauf war alles möglich, denn zum einen hatten wir einen großen Künstler, Cimabue, und ein einzigartiges Kunstwerk - es gibt sonst nichts. Wer einen Cimabue wollte, musste zu allem bereit sein. Wir wussten schon, das preislich noch Luft nach oben war, aber bei 12 Millionen waren wir schon mehr als glücklich - und über 24 Millionen, das ist mehr, als wir uns erträumt hatten."

Der Verkauf ist ein Weltrekord für ein Werk von vor 1500, laut Auktionshaus ist das Gemälde das siebtteuerste Werk alter Meister überhaupt. Der Florentiner Cimabue, eigentlich Cenni di Pepo, gilt als Vater der Renaissance, seine Werke sind äußerst selten. Das kleine Gemälde zeigt auf einem Goldgrund Christus inmitten einer Menschenmenge.

Die glückliche Verkäuferin wird den Großteil der 24 Millionen Euro erhalten. Wer der neue Besitzer ist, blieb zunächst unklar. Unter den acht Teilnehmern der Bieterschlacht waren auch einige Museen.

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