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Erdoğan droht mit Fortsetzung der Offensive

Erdoğan droht mit Fortsetzung der Offensive
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"Die Angriffe der Terroristen gehen weiter."

Die Sorge vor einem erneuten aufflammen der Gewalt an der Grenze zwischen der Türkei und Syrien wächst, nachdem der türkische Präsident Reccep Tayyip Erdogan behauptet, kurdische Kämpfer seien noch in der sogenannten Sicherheitszone.

Erdogan warnte, die türkische Streitkräfte würden ihre Operation fortsetzen, um die kurdisch geführten Milizen zu vertreiben.

Recep Tayyip Erdoğan, türkischer Präsident

"Unglücklicherweise gehen die Angriffe der Terroristen und der syrischen Armee gegen unsere Soldaten in der Region leider weiter. Wir durchkämmen das Gebiet Stück für Stück, vernichten Terroristen, zerstören Befestigungen, sammeln restliche Munition und andere Ausrüstung."

**Erdoğan im Widerspruch zu Russlands Verteidigungsminister

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Die Erklärung folgte kurz nachdem Russland erklärt hatte, dass das Gebiet vereinbarungsgemäß geräumt worden sei. Der russsiche Vereteidigungsminister erklärte:

Sergei Schoigu, russischer Verteidigungsminister

"Der Abzug der Streitkräfte aus dem Gebiet, in dem ein Sicherheitskorridor geschaffen werden soll, wurde vorzeitig abgeschlossen. Syrische Grenzschützer und unsere Militärpolizei haben das Gebiet betreten."

Ankara betrachtet die kurdisch geführten Milizen als terroristische Organisation und will sie schon lange aus der Grenzregion vertreiben. Die türkische Offensive stieß aber in der internationalen Gemeinschaft auf breite Kritik, deshalb stoppte die Türkei die Operation auf initiative russlands, dass versprach, den Rückzug der kurdischen Milizen zu überwachen.

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