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In diesen Grenzregionen will Österreich die Mautpflicht aufheben

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Österreich will auf einigen Autobahnabschnitten die Vignettenpflicht aufheben, und zwar nahe der deutschen Grenze. Die Parteien ÖVP, Grüne und Neos haben für einen entsprechenden Antrag gestimmt.

Von der Maut befreit werden soll etwa:

  • der A1-Abschnitt von Deutschland (Walserberg) nach Salzburg Nord,

  • der A12-Abschnitt von Deutschland nach Kufstein Süd

  • sowie der A14-Abschnitt von Deutschland nach Hohenems in Vorarlberg.

Außerdem ist die Linzer Autobahn A26 und die Mühlkreisautobahn A7 (noch zu bauende Bypassbrücke zwischen Ausfahrt Hafenstraße und Urfahr) von der Mautbefreiung betroffen.

Grund: Zu viele deutsche Vignettenflüchlinge auf Landstraßen

Grund für die Maßnahme seien vor allem deutsche Autofahrer, die auf österreichische Landstraßen ausweichen um keine Vignette zu bezahlen.

Die Ausnahme sei zwar keine langfristige Lösung, aber angesichts der anstehenden Wintersaison die einzig temporär sinnvolle Maßnahme, so Nationalrat Hermann Weratschnig (Grüne) gegenüber dem ORF.

Er erhoffe sich durch die Befreiung des Abschnitts weniger Vignettenflüchtlinge auf den Ausweichrouten. „Das wäre eine wesentliche Entlastung für die stau- und lärmgeplagten Anrainer*innen“, so Weratschnig.

SPÖ: Vignettenbefreiung keine sinnvolle Umweltpolitik

Kritik an der Maßnahme kommt von der SPÖ: Umweltpolitisch sei die Vignettenbefreiung auf Autobahnen ein Holzweg.

Bereits am Mittwoch sollten die notwendigen Gesetzesänderungen beschlossen werden. Sollte dann auch der Bundesrat zustimmen, könnte die Mautbefreiung bereits mit 15. Dezember in Kraft treten.

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