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Agentenaustausch zwischen Litauen, Russland und Norwegen

Ursprünglich wegen Spionage verurteilter Russe Sergej Moissejenko
Ursprünglich wegen Spionage verurteilter Russe Sergej Moissejenko
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Russland und Litauen haben bei einem Agentenaustausch fünf verurteilte Spione aus drei Ländern freigelassen.

Das EU-Land Litauen setzte die Russen Nikolai Filiptschenko, einen Mitarbeiter russischen Geheimdiensts FSB, und Sergej Moissejenko auf freien Fuß.

Sie waren 2017 zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Litauens Präsident Gitanas Nauseda begnadigte sie jetzt.

Nikolai Filiptschenko mit litauischen Polizisten

Im Gegenzug übergab Russland zwei Litauer und den Norweger Frode Berg. Er wurde zunächst in die norwegische Botschaft in Vilnius gebracht.

Der frühere Grenzbeamte Berg war im April zu 14 Jahren Haft verurteilt worden. Er soll Material über russische Atom-U-Boote gesammelt haben.

Auch die beiden Litauer Jevgenij Mataitis und Aristidas Tamosaitis waren in Russland wegen Spionage zu langen Haftstrafen verurteilt worden.

Der Austausch fand an einem litauischen Grenzposten statt.

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