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Ostrava: Sechs Tote nach Schießerei in einem Krankenhaus

Ostrava: Sechs Tote nach Schießerei in einem Krankenhaus
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Bei einer Schießerei in einem Krankenhaus in der tschechischen Stadt Ostrava hat es mehrere Tote gegeben.

Laut Polizeiangaben stürmte ein Mann mit einer Pistole in einen Warteraum der Klinik und erschoss wahllos sechs Menschen. Anschließend brachte er sich auf der Flucht vor der Polizei selbst um.

"Es war schrecklich", berichtet eine Krankenhaus-Mitarbeiterin, "ich stehe immer noch unter Schock, es ist so traurig. Es fällt schwer, darüber zu reden oder es einzuordnen. Es ist furchtbar."

Großeinsatz der Polizei

Hunderte Polizisten, darunter schwer bewaffnete Spezialkräfte, waren in der ganzen Stadt im Einsatz. Die Polizei entdeckte das Fluchtauto schließlich in einem Naherholungsgebiet.

Tschechiens Innenminister Jan Hamcek sagte: "Als die Polizei am Ort des Selbstmordversuchs eintraf, war er noch am Leben. Etwa eine halbe Stunde hat man versucht, ihn wiederzubeleben - doch er erlag seinen Verletzungen. Der Täter dieser schrecklichen Tat ist tot."

Täter wohl psychisch krank

Tschechischen Medienberichten zufolge hätte sich der 42-jährige Schütze in den Kopf gesetzt, er sei schwer krank und niemand könne ihn heilen.

Laut Regierungschef Andrej Babis ist davon auszugehen, dass es die Tat eines psychisch kranken Einzeltäters gewesen sei.

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