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Ardennen: Erinnerungen an blutige Schlacht vor 75 Jahren

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Ardennen: Erinnerungen an blutige Schlacht vor 75 Jahren
Copyright  The Associated Press/Francisco Seco
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In der belgischen Stadt Bastogne ist an die Ardennenoffensive deutscher Truppen im Zweiten Weltkrieg vor 75 Jahren erinnert worden.

Am Kriegsdenkmal Le Mardasson blickte man auf verschiedene Schicksale des Kriegsgeschehens im Winter 1944/45 zurück.

Viele Kriegsveteranen waren bei der Zeremonie anwesend, wie der US-Amerikaner Malcom 'Buck' Marsh. Der 96-jährige erinnerte an damals:

"Die Bedingungen waren nicht gut, es herrschte ein Schneesturm. Wir wurden direkt an den Rand der Stadt beordert. Es war unglaublich kalt. Eine Frau aus Belgien mit einem Schal kam zu uns heraus und hatte zwei Tassen heiße Hühnersuppe für jeden. Das beste Essen, das ich je gegessen habe."

Bei den Feierlichkeiten war auch der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier anwesend. In seiner Rede zog er einen Vergleich zur heutigen Zeit:

Ein geeintes, friedliches Europa ist die Lehre, die wir Europäer aus nationalistischem und rassistischem Extremismus, aus Krieg und Zerstörung gezogen haben. Bitte lasst uns das nicht vergessen. Gerade in Zeiten, in denen Nationalismus und rassistisches Denken wieder zunehmen.

Im Dezember 1944 hatten deutsche Truppen in Südbelgien einen letzten Vorstoß gegen die vorrückenden Alliierten unternommen.

Die Folge waren die blutigsten Schlachten des Zweiten Weltkriegs. Nach rund sechs Wochen wurde die Wehrmacht zurückgedrängt und schließlich im Mai 1945 zur Kapitulation gezwungen.