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"Kater"-Museum in Zagreb: Hilfe bei Gedächtnislücken durch Alkohol

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"Kater"-Museum in Zagreb: Hilfe bei Gedächtnislücken durch Alkohol
Copyright  AFP/Denis Lovrovic
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Ein Ort ganz im Zeichen durchzechter Nächte und Filmrisse. Das sogenannte "Kater-Museum" in der kroatischen Hauptstadt Zagreb hilft all jenen auf die Sprünge, denen nach einem Glas zu viel nicht mehr ganz so klar ist, was passiert ist. Neben verschiedenen Beispielobjekten gibt es auch Einblicke in kuriose Begebenheiten, bei denen Alkohol im Spiel war.

"Es ging darum Gegenstände zu sammeln, mit denen die Leute aufgewacht sind, ohne zu wissen, wo sie sie herhaben", so Museums-Mitbegründerin Roberta Mikelic. "Die Idee ist, diese Gegenstände und die Geschichten, die mit ihnen einhergehen, zu zeigen. Die Besucher identifizieren sich damit, lachen, haben Spaß und gehen gutgelaungt hier wieder raus."

Woher kommt das Fahrradpedal?

Zu diesen Besuchern zählen hauptsächlich jüngere Menschen. Mikelic rief das Museum mit ihrem Partner Rino Dubokovic ins Leben:

"Darauf gekommen sind wir durch eine Unterhaltung mit Freunden über das Trinken auf Partys. Ein Kumpel erzählte, wie er mit einem Fahrradpedal in der Tasche aufwachte. Daraufhin dachte ich: Warum nicht ein Museum mit diesen Dingen und Geschichten eröffnen? Sie spiegeln auf lustige Weise diese Abende der Trunkenheit und des Katers am nächsten Tag wider."

Künftig wollen die Museumsgründer auch verstärkt die Gefahren des Alkoholkonsums thematisieren. Der Weltgesundheitsorganisation zufolge gibt es jährlich rund drei Millionen Alkoholtote.

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