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EU mahnt zur Deeskalation

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EU mahnt zur Deeskalation
Copyright  AP Photo/Ikram Suri
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Angesichts der besorgniserregenden Entwicklung im Nahen Osten laufen die Bemühungen auf EU-Ebene, eine Verschärfung des Konflikts abzuwenden. Nach einem Gespräch mit Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif unterstrich der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell die Bereitschaft der EU, eine regionale politische Lösung zu unterstützen.

Er habe den Iran dazu angehalten, Zurückhaltung zu üben, jede Reaktion vorsichtig abzuwägen und eine weitere Eskalation zu vermeiden, so Borell auf Twitter. Er habe außerdem Sarif zu Gesprächen nach Brüssel eingeladen.

Auch der britische Außenminister Dominic Raab erklärte, er sei um ein Treffen mit seinem iranischen Amtskollegen bemüht. Ein Krieg sei in niemandes Interesse. Die Einzigen, die davon profitierten, wären Daesh und Terroristen, die das Vakuum ausnutzen. Man werde im gesamten diplomatischen Netzwerk mit allen Partnern - den USA, den Europäern und in der Region - hart daran arbeiten, diese Botschaft laut und deutlich zu vermitteln.

Großbritannien kündigte außerdem an, zwei Kriegsschiffe in den Persischen Golf zu schicken, um Handelsschiffe in der Straße von Hormus zu schützen. Dort war es im Sommer 2019 zu mehreren Angriffen auf Öltanker gekommen. Der britische Öltanker "Stena Impero" war mehrere Wochen lang von den iranischen Behörden festgehalten worden.