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Drohende Eskalation: USA und Iran warnen vor weiteren Angriffen

Drohende Eskalation: USA und Iran warnen vor weiteren Angriffen
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AP
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Während im Iran Hunderttausende öffentlich um den von den USA getöteten General Ghassem Soleimani getrauert haben, drohen Teheran und Washington mit weiteren Militärschlägen. Der militärische Berater des obersten iranischen Führers sagte in einem Interview mit CNN, der Iran werde militärisch und gegen Militärstützpunkte Rache üben. Danach sollten die Amerikaner nicht erneut Vergeltung anstreben. Man wolle keinen Krieg.

Die Tötung Soleimanis sei hässlich und ungerechtfertigt gewesen, so der Oberbefehlshaber der iranischen Armee, General Abdolrahim Mussawi, egal von welcher Seite aus man es betrachte. Den Amerikanern bliebe nichts anderes übriges, als von ihrer Tat durch Worte abzulenken. Sie hätten nicht den Mut, einen neuen Konflikt zu beginnen, doch sollte es einen geben, werde man sehen, auf welche Orte sich die Nummern 5 und 2 beziehen, so Mussawi in Bezug auf eine Tweet von Trump.

Dieser hatte den Iran gewarnt, sollte er Amerikaner oder amerikanische Ziele angreifen, hätten die USA 52 iranische Ziele im Visier - eins für jeden Amerikaner, der bei der Besetzung der US-Botschaft in Teheran 1979 als Geisel genommen worden war. Unter diesen Zielen seien Orte, die für den Iran sehr wichtig seien, so Trump. Der Iran würde hart getroffen werden. Die USA wollten keine Drohungen mehr hören.

Dringende NATO-Sitzung am Montag

US-Außenminister Mike Pompeo warnte den Iran im US-Sender ABC, dieser solle sich nicht in Sicherheit wähnen, selbst wenn er durch verbündete Milizen angreife. "Wir werden gegen die Entscheidungsträger vorgehen", so Pompeo. "Die Menschen, die Auslöser der Bedrohung sind, die der Iran ist. Wir werden das ernst nehmen und wir werden das amerikanische Volk immer wieder verteidigen."

Die USA schickten Sondereinsatztruppen zur Verstärkung nach Kuwait. Angesichts der drohenden Eskalation setzte zudem Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg für Montag kurzfristig eine "dringende" Sitzung des Nordatlantikrats an.

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