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Vulkan auf den Philippinen: keine Entwarnung

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Von Euronews
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Äußerlich ist der Taal etwas zur Ruhe gekommen. Wissenschaftler warnen aber, dass der Schein trügt. Immer noch ist die Gefahr eines Ausbruchs groß.

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Der Vulkan Taal auf den Philippinen zeigt weiterhin starke Aktivität. Einen heftigen Ascheregen haben die Bewohner im Umkreis schon überstanden. Während der Vulkan äußerlich etwas zur Ruhe gekommen ist, beobachten Wissenschaftler immer noch aufsteigendes Magma in seinem Inneren. Mehr als 160.000 Menschen mussten ihre Häuser in der Gefahrenzone verlassen.

Einige sind nicht weggegangen oder haben die Evakuierungszentren wieder verlassen. Landwirte sorgen sich um das Schicksal ihrer Tiere.

Während die Evakuierten Hilfslieferungen empfangen, haben andere aus der Not eine Tugend gemacht. Sie mischen die Vulkanasche mit Plastikmüll und stellen so Ziegel für den Bau von Gebäuden her.

Der Taal liegt in einem See etwa 70 Kilometer von der Hauptstadt Manila entfernt. In den vergangenen Tagen spuckte er immer wieder Lava. An einem Touristenwanderweg entdeckten Experten einen dampfenden Riss, sagte Renato Solido, Leiter des seismologischen Instituts Phivolcs, am Freitag.

Der bislang letzte große Ausbruch des Taal war 1977, der verheerendste 1911 mit mehr als 1300 Toten. Die Philippinen liegen an der Grenze zweier Kontinentalplatten. In der geologisch aktiven Zone ist die Gefahr von Vulkanausbrüchen besonders groß.

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