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"Gloria" tobt in Spanien und sorgt für Chaos

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"Gloria" tobt in Spanien und sorgt für Chaos
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Joan Mateu - Joan Mateu
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Das Sturmtief Gloria hat in Spanien bereits 13 Todesopfer gefordert, mehrere Personen werden noch vermisst. An den Küsten hat der Sturm die Opfer mit riesigen Wellen ins Meer gezogen, andere steckten in Autos fest oder wurden von Bautrümmern getroffen. Zwei Obdachlose starben bei eisigen Temperaturen durch Unterkühlung. Im Ebro-Delta drang das Meerwasser drei Kilometer ins Landesinnere vor und flutete riesige Reisfelder. Regierungschef Pedro Sanchez versprach, alle Kräfte zu mobilisieren.

"Der Klimawandel verstärkt sich und verschärft auch die Auswirkungen dieser Wetter-Phänomene", sagte Sanchez bei einem Besuch vor Ort. "Was das bedeutet? Alle Behörden müssen darüber nachdenken, wie wir alle wirtschaftlichen Ressourcen und Gesetze auf diese Herausforderung, den Klimawandel, ausrichten können."

Fluten reißen Eisenbahnbrücke ein

Der Sturm wütet bereits seit fünf Tagen, begleitet von starkem Wind, Schnee und Hagel. Wetterbehörden erklärten am Mittwoch, dass die schlimmsten Unwetter überstanden seien. In Katalonien waren mehr 10.000 Menschen ohne Strom, 130.000 Schüler mussten wegen geschlossener Schulen zu Hause bleiben.

In der ganzen Region beobachten Behörden, ob die Wasserstände der Flüsse weiter ansteigen. In Girona nahe Barcelona musste wegen des Hochwassers die Trinkwasserversorgung eingestellt werden. Wenige Kilometer entfernt, in Malgrat de Mar, rissen die Fluten eine Eisenbahnbrücke ein und unterbrachen den Verkehr.

Starke Schneefälle sorgten in der Provinz Castellon für Chaos. Einsatzkräfte mussten Straßen und Autos freischaufeln.

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