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Bis 30. April: Banksy in Budapest

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Bis 30. April: Banksy in Budapest
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Melbourne, Berlin und jetzt Budapest: Rund 70 Werke des anonymen aber dennoch weltweit wohl berühmtesten Straßenkünstlers Banksy sind ab sofort in der ungarischen Hauptstadt zu bestaunen.

Titel der noch bis Ende April laufenden Ausstellung: "Die Kunst von Banksy - Grenzenlos".

Sie zeigt unter anderem das breite Spektrum des Phantom-Künstlers, dass sich bei weitem nicht auf Graffitis beschränkt.

Das unterstrich auch der Leiter des ausstellenden Godot Instituts für zeitgenössische Kunst, Zoltán Sáfár: "Er ist ein echter Künstler. Graffiti und Schablonen benutzt er ja nicht etwa, weil er nicht gut malen kann. Im Gegenteil: er hat großartige Ölgemälde angefertigt, er kann surreale Dinge machen. Aber er musste immer schnell sein, weil er nachts und heimlich arbeitet."

Seine bissig bis boshaft dargestellte Sozialkritik hat Banksy längst in den künstlerischen Adelsstand befördert. Doch bekannt ist kaum etwas über ihn. Außer, dass Banksy aus Bristol stammt und Ende der 90er Jahre sein Glück in London suchte.

Originale gibt` s im Banksy-Hotel

Unter den Exponaten sind nach Angaben der Aussteller auch bislang unveröffentlichte Werke. Eines davon stammt aus dem Banksy-Hotel in Bethlehem. Das Walled-Off-Hotel wirbt mit dem hässlichsten Ausblick der Welt - auf die Sperrmauer in Bethlehem.

Kuratorin Gabriella Illés berichtete von einem Fundstück für ihre Ausstellung: "Wenn Sie ein Banksy-Original kaufen wollen, aber keine Lust haben, auf eine Auktion zu gehen, dann gibt es auch einen anderen Weg. Sie verbringen mehrere Nächte in seinem Hotel (...in Bethlehem), anschließend bekommen sie die Erlaubnis, eines seiner Werke zu kaufen. So kam das Bild hier hinter mir nach Budapest."

Die Budapester Banksy-Ausstellung ist noch bis 30. April offen - für Besucher mit dem nötigen Kleingeld. Der reguläre Eintritt kostet umgerechnet knapp 15 Euro (4900 Ungarische Forint). Das Durchschnittseinkommen in Ungarn betrug im Jahr 2018 gut 1000 Euro brutto.

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