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Demos in Erfurt und Dresden gegen Neonazis und Paktieren mit AfD

Demo in Erfurt
Demo in Erfurt   -   Copyright  W. Heinrich @1xKlaudius
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Unter dem Motto #NichtMitUns nehmen an diesem Samstag Zehntausende in Erfurt an einer Demonstration gegen den "Tabubruch von Thüringen" teil. Schon nach der Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich mit den Stimmen der AfD von Björn Höcke hatte es in Erfurt Proteste gegeben. Die #NichtMitUns-Proteste setzen die #Unteilbar-Demos vom vergangenen Sommer fort. Viele TeilnehmerInnen in Erfurt zeigten sich erfreut über die vielen Menschen, die zur Demo gekommen waren.

Im Aufruf für diesen Samstag erklären die Veranstalter von #Unteilbar: "Der 5. Februar 2020 markiert einen Tabubruch. CDU und FDP haben gemeinsam mit der extrem rechten AfD in Thüringen einen Ministerpräsidenten gewählt – allen vorherigen Versprechen zum Trotz. Auch nach Kemmerichs Zurückrudern ist klar: Die Brandmauer gegen die Faschist*innen hat einen tiefen Riss. Innerhalb von FDP und CDU gibt es die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der AfD. Wir sind zutiefst empört. Die Konsequenz für alle Demokrat*innen muss sein: Mit der AfD darf es keine Kooperation geben – nicht im Bund, nicht in den Ländern und nicht auf kommunaler Ebene! Wer mit Faschist*innen paktiert, hat die ganze solidarische Gesellschaft gegen sich!"

Die vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) angemeldete Demonstration begann auf dem Domplatz.

Protest gegen Neonazis in Dresden

Gleichzeitig gab es in Dresden Proteste gegen einen Neonazi-Aufmarsch, der als "Trauermarsch" in einem Skatepark angemeldet war. Auf Twitter wird unter dem Hashtag #dd1502 über die Demonstrationen der sächsischen Landeshauptstadt berichtet.

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