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Eskalation Türkei-Syrien-Konflikt: Erdogan startet Angriffe auf Syrien

Eskalation Türkei-Syrien-Konflikt: Erdogan startet Angriffe auf Syrien
Copyright APGhaith Alsayed
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Von Euronews mit AFP, dpa
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Erdogan hat seinen russischen Amtskollegen Putin gebeten, ihm in Idlib "aus dem Weg zu gehen" und hat mit Agriffen auf Ziele in Syrien begonnen.

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Erdogan hat seinen russischen Amtskollegen Putin gebeten, ihm in Idlib "aus dem Weg zu gehen" und hat mit Agriffen auf syrische Ziele begonnen.

Umfassende Angriffe hat die Türkei in Syriens letzter Rebellenprovinz Idlib gestartet, sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan am Samstag in Istanbul. Dabei seien Anlagen zum Bau von Chemiewaffen, Luftabwehrsysteme und Landebahnen zerstört worden. Auch Waffendepots und Flugzeughangars seien beschossen worden, so Erdogan. Mehr als 300 Militärfahrzeuge seien zerstört worden, darunter mehr als 90 Panzer.

Ergogan: "Was haben Sie da zu suchen, Herr Putin?"

Zuvor hatte Erdogan mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gesprochen, Erdogan erklärte: "Gestern habe ich Herrn Putin gefragt: 'Was haben Sie da zu suchen? Wenn Sie eine Basis einrichten wollen, dann tun Sie das, aber gehen Sie uns jetzt aus dem Weg und lassen Sie uns dem Regime gegenübertreten'"

Der Konflikt zwischen Syrien und dem Nato-Mitglied Türkei war am Donnerstag eskaliert, als bei einem Luftangriff in Idlib mindestens 33 türkische Soldaten getötet wurden. Die Türkei hatte danach Vergeltungsschläge angedroht.

Idlib ist das letzte große Rebellengebiet in dem Bürgerkriegsland. Die Türkei unterstützt dort islamistische Rebellen, Russland steht an der Seite der Assad-Regierung in Damaskus. Mit den türkischen Angriffen spitzt sich der Konflikt nun drastisch zu. Die Sorge vor einem Krieg des Nato-Mitglieds Türkei mit Syrien und dessen Schutzmacht Russland wächst. Die EU hatte ein sofortiges Ende der Eskalation gefordert.

Es bestehe das Risiko einer "größeren, offenen, internationalen, militärischen Konfrontation" erklärte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell auf Twitter.

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