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Nach Genf-Absage: Auto-Premieren virtuell

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Nach Genf-Absage: Auto-Premieren virtuell
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So hätte es normalerweise in dieser Woche auf dem Genfer Autosalon aussehen sollen: Menschen, Motoren, Sensationen. Doch dann wurde das größte Branchentreffen wegen der Coronavirus-Epidemie abgesagt.

Die Autohersteller zeigten Verständnis und verlegten - während in Genf die Stände wieder abgebaut wurden - die Vorstellung ihrer Weltpremieren kurzerhand ins Internet.

Der neue ID.4 von Volkswagen zum Beispiel: Er wird das zweite rein elektrische Auto der Wolfsburger sein und das erste mit Strom betriebene SUV - er könnte noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Die Top-Variante soll eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern haben. Volkswagen setzt strategisch voll auf den elektrischen Antrieb und investiert bis zum Jahr 2024 rund 33 Milliarden Euro in E-Mobilität.

BMW wollte in Genf ein seriennahes Konzept der Elektrolimousine i4 vorstellen - stattdessen wurde in München gefeiert und im Internet übertragen. Das viertürige Gran Coupé soll dank neuer Batterietechnik auf bis bis zu 600 Kilometer kommen. Das entspräche der Reichweite des bisherigen Spitzenreiters Tesla Model S. Der i4 soll ab 2021 vom Band rollen.

Bei Mercedes gibt es vier Jahre nach dem Start eine überarbeitete Fassung der E-Klasse und neue Plug-In-Hybrid-Modelle der Kompaktklasse.

Audi präsentiert den heiß erwarteten neuen A3 Sportback. Kaufinteressenten müssen sich bis Anfang Mai gedulden. Und bei Porsche gibt es den 911 Turbo S - das Topmodell der 911er-Familie - mit 650 PS stärker und schneller als je zuvor, in 2,7 Sekunden auf Tempo 100, Spitzengeschwindigkeit: 330km/h.

Apropos schneller: Sportwagenspezialist McLaren erweitert das Angebot seiner Longtail-Versionen. Jüngstes Familienmitglied ist der neue besonders leichte und leistungsstarke 765LT.