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"Schwarzer Donnerstag": Dow Jones verliert 10 Prozent

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Die Coronavirus-Krise hat an den internatioanlen Finanzmärkten für einen tiefschwarzen Donnerstag gesorgt.

Das von US-Präsident Donald Trump überraschend verhängte Einreiseverbot für Europäer schickte die US-Börsen erneut auf Talfahrt. Der Dow Jones Der Dow Jones Industrial büßte zehn Prozent und ein fiel auf das niedrigste Niveau seit Mitte 2017.

Fast alle europäischen Aktien von London bis Paris lagen tief im roten Bereich. In Madrid fiel der Ibex mehr als 14 Prozent, der Dax in Frankfurt um mehr als 12 Prozent. Für den deutschen Leitindex stellte der Donnerstag den zweitgrößten prozentualen Tagesverlust seiner mehr als 30 Jahre alten Geschichte dar

Besonders von den Verlusten betroffen waren Lufthansa, die Deutsche Bank, RWE, Volkswagen und Daimler. An der Madrider Börse war es der schlechteste Handelstag in der Geschichte der Institution.

Schon am Morgen war der deutsche Börsenindex abgestürzt, nachdem US-Präsident Donald Trump Einreisen aus Europa in die USA wegen der Coronavirus-Krise verboten hatte.

Die EU-Kommission reagierte verärgert auf den Schritt Trumps, der offenbar nicht abgesprochen war.

Mit einem ganzen Bündel aus Maßnahmen stemmen sich Europas Währungshüter gegen wirtschaftlichen Folgen der Pandemie.

120 Milliarden Euro zusätzlich wird die Europäische Zentralbank bis zum Ende dieses Jahres in Anleihenkäufe stecken.

"Die Volkswirtschaften des Euroraum sind mit einem massiven Schock konfrontiert", sagte EZB-Präsidentin Christine Lagarde nach der Sitzung des EZB-Rates in Frankfurt.

Der Goldpreis ist am Donnerstag inmitten heftiger Finanzmarktturbulenzen eingebrochen. Am Nachmittag fiel der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) um bis zu 74 US-Dollar oder rund fünf Prozent auf 1560 Dollar. Das ist der tiefste Stand seit Anfang Februar. In Euro gerechnet stürzte der Goldpreis um bis zu 44 Euro auf 1406 Euro ab.

Gold, das normalerweise als sicherer Anlagehafen geschätzt wird, konnte damit nicht von dem massiven Kursverfall an den internationalen Aktienmärkten profitieren.