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2230 Infizierte in der Schweiz - 700 in Frankreich auf Intensivstation

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2230 Infizierte in der Schweiz - 700 in Frankreich auf Intensivstation
Copyright  AP Photo/Carlos Gil
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Aus dem abgesperrten Frankreich wird gemeldet: inzwischen befinden sich mehr als 2.500 der über 6.600 Menschen, die sich mit SARS-CoV-2 angesteckt habe, im Krankenhaus. Fast 700 auf Intensivstationen. In 24 Stunden gab es mehr als 1.000 neue bestätigte Fälle von Covid-19 in Frankreich und 27 weitere Todesfälle.

Sorge auch um jüngere Menschen

175 Menschen sind in Frankeich gestorben, sieben Prozent waren noch keine 65 Jahre alt.

Auch aus italienischen Krankenhäusern werden Fälle gemeldet, in denen jüngere Patienten schwer erkrankt sind.

2.230 Infektionen in der Schweiz

In der Schweiz gab es am Dienstag mehr als 2.230 Infizierte. Die Zahlen steigen so schnell an, dass selbst die Gesundheitsbehörden Mühe haben, den Überblick zu behalten, schreibt 20 Minuten. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meint aber, derzeit seien die Spitäler in der Schweiz nicht überlastet.

In Österreich hatten sich Stand Dienstagabend 1.300 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert. Weiterhin sorgte die verspätete Entdeckung des Clusters in Ischgl für Diskussionen. Inzwischen wurde auch Sölden in Quarantäne versetzt.

Mehr als 7.000 Erkrankte in Deutschland

In Deutschland haben sich laut Robert-Koch-Institut mehr als 7.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Erkrankungen pro Bundesland können Sie HIER in einer ständig aktualisierten Grafik anschauen.

Auf dem Gelände der Messe Berlin soll ein spezielles Krankenhaus für Covid-19-Patienten mit 1.000 Betten eingerichtet werden. Das hat Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) mitgeteilt.

Auch in Belgien ist die Bewegungsfreiheit der Bürger ab heute Mittag eingeschränkt. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder erklärte, dass dies in Deutschland erst bei höheren Ansteckungszahlen notwendig sei. Allerdings wurden Familien aufgefordert, nicht mehr auf Spielplätze zu gehen. Auch in Cafés und in Gruppen im Park sollte sich niemand mehr aufhalten. All diese Maßnahmen dienen dazu, die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Im Kampf gegen das Virus gibt es immer mehr Grenzschließungen - so dass viele Verbraucher inzwischen Lieferengpässe fürchten.