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Wieder schlimmer: 636 Tote in 24 Stunden in Italien

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Wieder schlimmer: 636 Tote in 24 Stunden in Italien
Copyright  AP/Claudio Furlan/LaPresse
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An diesem Montagabend gibt es wieder mehr Tote innerhalb von 24 Stunden in Italien: 636 Menschen sind an den Folgen der Infektion mit dem Coronavirus seit Sonntag gestorben. Am Vortag waren es über hundert weniger.

Die Gesundheitsbehörden sprechen trotzdem von einer "stabilen Situation". Die gute Nachricht: Zurückgegangen ist die Zahl der Patienten, die intensivmedizinisch betreut werden müssen.

Der italienische Zivilschutz verzeichnete den dritten Tag in Folge einen Rückgang.

Vor allem für die seit Wochen überlasteten Kliniken in Norditalien bedeutet die Verringerung eine Entlastung.

Zivilschutzchef Angelo Borrelli sagte: "Die Anzahl von Patienten auf der Intensivstation ist rückläufig. Es gibt 79 Patienten weniger, die intensivmedizinisch betreut werden."

Antikörpertests im großen Stil

Italien ist das erste europäische Land, das flächendeckende Corona-Antikörpertests einführt. Vier Regionen haben diese Untersuchungen veranlasst. In der Gemeinde Robbio in der Lombardei meldeten sich 2000 Einwohner, um in Erfahrung zu bringen, ob sie bereits immun gegen Covid-19 sind.

Unweit von Ancona in der Region Marken hat die italienische Marine innerhalb von zwei Tagen ein Feldlazarett aufgebaut. Dort können bis zu 40 Patienten aufgenommen werden. Die Intensivstation hat eine Kapazität von vier Betten.

Die Gesamtzahl der Infektionen stieg um 2,8 Prozent auf 132 547. Die Steigerung ist weniger stark als an den Vortagen.