EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader
Finden Sie uns
WERBUNG

Corona-Management: Sind Italiener, Franzosen & Deutsche zufrieden mit ihren Regierungen?

Corona-Management: Sind Italiener, Franzosen & Deutsche zufrieden mit ihren Regierungen?
Copyright Euronews
Copyright Euronews
Von Andrea Büring
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button

Eine Euronews-Umfrage hat Italiener, Franzosen und Deutsche über ihre Erwartungen an die nächsten Wochen befragt. So unterschiedlich bewerten diese die Maßnahmen ihrer Regierungen.

WERBUNG

Die Rückkehr zur Normalität in Europa, sie hat unterschiedliche Geschwindigkeiten. Ist das Vertrauen in die europäischen Regierungen groß? Wie stufen Menschen in Europa das Risiko einer zweiten Infektionswelle ein?

Eine Umfrage im Auftrag von Euronews verdeutlicht, dass die Menschen in Frankreich, Italien und Deutschland eine andere Auffassung haben, wie schnell die Beschränkungen gelockert werden sollen. Für die Umfrage, die von Redfield & Wilton Strategies durchgeführt wurde, wurden 1.500 Menschen aus den drei EU-Staaten befragt.

Wege aus dem Lockdown

Während 45 Prozent der Befragten in Italien sagten, die Corona-Maßnahmen würden im richtigen Tempo heruntergefahren, denken 42 der Befragten in Deutschland, dass diese zu schnell gelockert würden. In Frankreich hingegen geht es den meisten nicht schnell genug.

Abweichende Meinungen gibt es auch, was die sozialen Distanzierungsmaßnahmen betrifft. Die fallen in den Ländern besonders schwer, in denen die Menschen traditionell eher auf Tuchfühlung gehen. Wenn man "baci" und "bisous" gewohnt ist, gilt Abstand halten als unhöflich.

So zeigt sich, dass mehr als die Hälfte der befragten Italiener nicht mehr auf Distanz gehen wollen. Das sehen auch 63 Prozent der Franzosen so. Über die Hälfte der Deutschen wollen sich hingegen auch weiter sozial distanzieren, um kein gesundheitliches Risiko einzugehen.

Schreibtisch ja, Restaurant nein

Über die Hälfte der Befragten in Frankreich gaben an, dass sie sich im Juni noch nicht sicher genug fühlten, um das Haus zu verlassen. Die meisten Italiener und Deutsche hingegen sagten, sie hätten keine Bedenken dabei.

Franzosen, Italiener und Deutsche scheinen weniger Bedenken zu haben, was die Rückkehr an ihren Arbeitsplatz betrifft.

Im Gegensatz dazu wollen etwa zwei Drittel aller Befragten vorerst nicht ins Restaurant gehen.

Sommerurlaub

Da weiter unklar ist, ob es zu einer zweiten Infektionswelle kommt, plant die Mehrheit der Befragten, vorerst zu Hause zu bleiben.

Die Hälfte aller Deutschen und Italiener will gar nicht verreisen, während die vorherrschende Meinung in Frankreich ist, innerhalb der Landesgrenzen Urlaub zu machen.

Weitere Ergebnisse:

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Kommt das Grundeinkommen in Europa? Spanien stellt Existenzminimum vor

Wie steht es um die Sicherheit für Olympia 2024: Frankreichs Armee in Paris

Angela Merkel wird 70: Wie beliebt ist die Ex-Kanzlerin noch?