In Zingst können Urlauber jetzt Mundschutzmasken am Automaten kaufen

Der Maskomat in Zingst
Der Maskomat in Zingst Copyright Hotel STONE Zingst
Von Euronews
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In Zingst an der Ostsee können Urlauber jetzt Mundschutzmasken am Automaten kaufen.

Maskentragen im Urlaub

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In Deutschland haben viele Urlaubsorte über die Pfingsttage damit begonnen, wieder Gäste zu empfangen. In Corona-Zeiten keine ganz einfache Sache. Sowohl Hotels und Gaststätten als auch die Besucher müssen sich an Auflagen halten. Und so gehören jetzt zum Beispiel Abstandhalten und Maskentragen zum Urlaub dazu.

Das Ostseeheilbad Zingst kommt Besuchern dabei mit einem kleinen Extra-Angebot entgegen. Dort wurde jetzt ein Automat, genauer gesagt: ein "Maskomat", angebracht, an dem Urlauber Einweg-Mund-Nasen-Masken kaufen können. Stückpreis: 2 Euro.

"Urlaubsgäste reagieren in Heilbädern sensibler"

„Zingst ist damit einer der ersten Urlaubsorte in Deutschland, der seinen Gästen einen solchen Selbstbedienungs-Automaten zur Verfügung stellt“, sagt Florian Schmidt, Inhaber des Hotels Stone, der dieses Gerät gestiftet hat.

Matthias Brath von der Kur- und Tourismus GmbH ergänzt, „Urlaubsgäste reagieren in Heilbädern sensibler als in anderen Orten.“ Der „Maskomat“ soll nun dabei helfen, die Hygienestandards und Vorsichtsmaßnahmen in Zingst zu unterstützen, so Brath.

Hotel STONE Zingst
Strand in Zingst mit Maskomat an HauswandHotel STONE Zingst

Maskenspender gibt es bereits in verschiedenen Städten, sowohl in Deutschland als auch in anderen Ländern. In Zingst richtet sich das Angebot aber speziell an Touristen. Es soll zumindest ein Stück weit dabei helfen, die Urlaubssaison aus dem Corona-Schlaf zu wecken.

"Zweiter Shutdown würde die Branche noch schwerer treffen"

Wie die gesamte Tourismusbranche in Deutschland hofft man nun auch in Zingst, dass mit den gelockerten Corona-Maßnahmen wieder mehr Besucher zurückkehren.

"Es geht jetzt darum, dass Touristiker und Gäste gemeinsam das Beste aus dieser Situation machen, damit für alle die Lockerungen erhalten bleiben," so Florian Schmidt. Denn eines ist klar: "Ein zweiter, längerer Shutdown würde die Tourismusbranche noch schwerer treffen.“

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