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USA: Protestnacht verläuft etwas friedlicher

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USA: Protestnacht verläuft etwas friedlicher
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In den USA verliefen die Proteste gegen Polizeigewalt nach den heftigen Ausschreitungen der vergangenen Woche friedlicher. In New York gab es in der Nacht zum Mittwoch vereinzelte Plünderungen. Die Montag eingeführte nächtliche Ausgangssperre war am Dienstag verlängert worden. Trotzdem wurde protestiert. Entgegen der Aufforderungen von Präsident Donald Trump setzte Bürgermeister Bill De Blasio nicht die Nationalgarde ein.

Die Zahl der landesweiten Festnahmen lag am Morgen bei 9000. Auch in Washington D.C. war der Beginn der Ausgangssperre in die frühen Abendstunden vorverlegt worden. Und auch dort wurde trotzdem protestiert. Am Montag waren die Demonstrationen mit Gewalt aufgelöst worden. Trump hatte mit dem Einsatz des Militärs gedroht, was er jedoch offenbar zurückzog.

In Minneapolis sprachen die Tochter des getöteten George Floyd und ihre Mutter erstmals in der Öffentlichkeit. Roxie Washington: "Ich bin wegen meines Babys hier und wegen George, weil ich Gerechtigkeit für ihn will. Ich will Gerechtigkeit, weil er ein guter Mensch war. Egal, was die Leute denken, er war gut."

Der Afroamerikaner von George Floyd war am 25. Mai in Polizeigewahrsam gestorben. Einer der Polizisten drückte ihm minutenlang das Knie in den Nacken. Der Beamte wurde wegen Mordes angeklagt.