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Barcelona fast ohne Touristen: Viele finden's gut

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Barcelona fast ohne Touristen: Viele finden's gut
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Die Sagrada Familia in Barcelona: Geschlossen. Voraussichtlich noch bis zum 4. Juli bleibt das Wahrzeichen der Hauptstadt Kataloniens für Einheimische und Besucher unzugänglich.

Barcelona als beliebtes Ziel von Städtereisen findet aufgrund des Coronavirus nach wie vor kaum statt.

"Ich darf hier, immer wenn ich möchte, auf der Straße spielen", freut sich ein Junge über die seltene Gelegenheit, sich dort auszutoben, wo sonst starker Verkehr herrscht.

Das Gastgewerbe sieht das nicht so locker, sondern blickt auf die Zahlen - und die sind nicht gut. Im April und Mai war völlig Ebbe, erst kürzlich hat Spanien seine Grenzen wieder geöffnet, manche Museen in Barcelona haben ihre Zwangspause beendet. Doch die Hotels sind leer, es fehlen die ausländischen Gäste.

"Ohne die Menschenhorden"

"Dieses Jahr wird schwierig, Juli und August. Für den September wurden einige Messen abgesagt. Sollten wir die Hälfte des Umsatzes machen, wäre das gut", so die Geschäftsführerin eines Hotels.

Die Bevölkerung entdeckt ihre Stadt neu, auch Menschen aus anderen Teilen des Landes kommen - aber eben in Maßen. Viele derjenigen, die kommen, haben nichts dagegen, dass etwas weniger Trubel herrscht: "Wir erkennen jetzt, dass es sehr viel angenehmer ist, eine Sehenswürdigkeit oder eine Stadt zu besuchen, ohne dass dort die Menschenhorden sind. Andererseits leidet die Wirtschaft darunter."

Nicht nur Barcelona beschäftigt die Tatsache, dass die Urlauber ausbleiben. Auch die italienische Stadt Florenz ist betroffen. Wie man dort darüber denkt, sehen Sie hier: