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Ab Montag: Masken tragen in der Schweiz

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Reisende in Lausanne
Reisende in Lausanne   -   Copyright  Jean-Christophe Bott/AP
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In der Schweiz gilt ab Montag landesweit eine Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln. Das hat der Bundesrat beschlossen. Als Begründung wurden die seit Mitte Juni steigende Zahl der Neuansteckungen sowie der verstärkte Reiseverkehr genannt.

„Wir kommen damit einem Anliegen vieler ÖV-Betriebe und auch der Kantone nach. Sie haben sich eine einheitliche Regelung für die Schweiz gewünscht“, so Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga.

Bislang ist das Verdecken von Mund und Nase nicht bindend, wird zu Stoßzeiten aber empfohlen. Die Maskenpflicht betrifft Personen ab zwölf Jahre.

Zuletzt vermeldete das Bundesamt für Gesundheit 137 Neuansteckungen innerhalb von 24 Stunden und 437 innerhalb einer Woche.

Außerdem wird die Schweiz die Einreisebeschränkungen für 15 Staaten anders als von der Europäischen Union empfohlen erst am 20. Juli aufheben. Serbien soll vorerst ausgenommen sein.

Wer aus bestimmten Ländern in die Schweiz einreist, muss sich in eine zehntägige Quarantäne begeben. „Das BAG führt eine entsprechende Liste, die regelmässig angepasst wird. Die betroffenen Personen werden gezielt im Flugzeug, im Reisebus und an den Grenzübergängen informiert. Sie müssen sich nach der Einreise bei den kantonalen Behörden melden“, heißt es seitens des Bundesrates.