EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader
Finden Sie uns
WERBUNG

Gehilfin beim Missbrauch: Epstein-Partnerin Maxwell verhaftet

Gehilfin beim Missbrauch: Epstein-Partnerin Maxwell verhaftet
Copyright John Minchillo/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.
Copyright John Minchillo/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.
Von euronews
Zuerst veröffentlicht am
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

In den USA ist die ehemalige Partnerin des verstorbenen Multimilionärs Jeffrey Epstein, Ghislaine Maxwell, verhaftet worden.

WERBUNG

In den USA ist die ehemalige Partnerin des verstorbenen Multimilionärs Jeffrey Epstein verhaftet worden. Ghislaine Maxwell soll Epstein geholfen haben, minderjährige Mädchen zu missbrauchen und selbst an den Taten beteiligt gewesen sein. Epstein hatte vor fast einem Jahr in einem New Yorker Gefängnis Selbstmord begangen. Die Vorwürfe der New Yorker Staatsanwaltschaft beziehen sich auf den Zeitraum von 1994 bis 1997.

"Maxwell hatte eine persönliche und berufliche Beziehung mit Jeffrey Epstein", so Staatsanwältin Audrey Strauss. "Maxwell gehörte zu Epsteins engsten Partnern und hat ihm dabei geholfen, Mädchen auszubeuten, die nur 14 Jahre alt waren. Maxwell hat eine wichtige Rolle dabei gespielt, für Epstein minderjährige Opfer auszusuchen, sich mit diesen anzufreunden und sie gefügig zu machen. In einigen Fällen war sie selbst am Missbrauch beteiligt."

"Hat versucht, Missbrauch normal erscheinen zu lassen"

Die Taten sollen in Epsteins Anwesen in New York, Florida, Santa Fe und London stattgefunden haben. Die Vorwürfe beziehen sich auf den Missbrauch an drei Mädchen. Mehrere Klägerinnen hatten Maxwell bereits zuvor beschuldigt, sie für den Missbrauch angelockt zu haben.

Strauss: "Nachdem sie eine Beziehung zu den Opfern aufbaute, hat Maxwell versucht, den sexuellen Missbrauch an einem minderjährigen Opfer normal erscheinen zu lassen. Sie hat sich zum Beispiel mit dem Opfer über Sexualität unterhalten, sich vor ihm ausgezogen oder war während der sexuellen Handlungen zwischen den minderjährigen Opfern und Epstein anwesend."

Bisher keine Aussage von Prinz Andrew

Auch der britische Prinz Andrew, der jahrelang mit Epstein und Maxwell befreundet war, soll in den Fall verwickelt sein. Er wies die Vorwürfe stets zurück und machte bisher keine Aussage. Strauss: "Wir würden es begrüßen, wenn Prinz Andrew mit uns sprechen würde. Wir würden seine Aussage gerne nutzen."

Maxwell war zudem vorgeworfen worden, für Epstein einen Prostitutionsring mit Minderjährigen gemanagt zu haben, Sie bestritt die Vorwürfe stets.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

20 Jahre Haft für Ghislaine Maxwell: "Sie sollte im Gefängnis sterben"

Sexualverbrechen: Epstein-Partnerin Maxwell plädiert "nicht schuldig"

Tod von Epstein: Obduktionsergebnis bestätigt Suizid