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Erdbeben der Stärke 7,8 vor Alaska: Evakuierungen wegen Angst vor Tsunami

 Twitter/Kelsey Frazier
Twitter/Kelsey Frazier   -   Copyright  Lange Staus bildeten sich kurz nach der Tsunamiwarnung für die Küste Nordalaskas.
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Nach einem heftigen Erdbeben der Stärke 7,8 auf der Alaska-Halbinsel sind Evakuierungen im Gange. Eine Reihe von Tsunami-Warnungen waren kurz nach dem Beben ausgelöst worden, mittlerweile wurden sie aber aufgehoben.

Der US Geological Survey teilte in einem Update mit, dass das Beben etwa 100 km süd-südöstlich von Perryville, Alaska, in einer Tiefe von 9,6 km (sechs Meilen) stattfand.

Tsunami-Warnungen wurden für Südalaska, die Alaska-Halbinsel und die Aleuten herausgegeben.

Fotos und Videos, die von der Stadt Homer aus aufgenommen wurden, zeigten große Verkehrsstaus am Dienstagabend (Ortszeit), als die Menschen versuchten, das Gebiet zu verlassen.

Eine Zeugin, Kelsey Frazier beschrieb gegenüber Euronews das "Heulen" von Tsunami-Sirenen. Sie selbst habe sich in einem Haus auf einem Hügel befunden während des Erbebens.

"Autos fuhren konstant an meinem Fenster vorbei", schrieb sie.

Anwohner Pat Williams Russell veröffentlichte ein Foto von Scheinwerferlichtern, als die Menschen versuchten, die Gebiete rund um die Küste in Homer zu verlassen.

Headlights of evacuation of the Spit in Homer, AK Tsunami warning. 7.8 earthquake in the Aleutian Islands.

Publiée par Pat Williams Russell sur Mardi 21 juillet 2020

In den Kommentaren sagte eine Benutzerin, ihre Familie habe zum Zeitpunkt des Bebens in der Gegend gezeltet und sei seither in das Haus eines Verwandten geflüchtet.

Sie schrieb: "Oje, oje, oje. Meine Schwester, ihr Freund und meine beiden Nichten haben dort unten gezeltet. Sie mussten bis zum Haus unserer Urgroßmutter fahren."