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Covid-19: Warum die Regierenden in Wellington und Paris besorgt sind

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Champs-Elysées in Paris
Champs-Elysées in Paris   -   Copyright  Michel Euler/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
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In Frankreich empfielt Ministerpräsident Jean Castex den Regionen strengere Corona-Regeln wie eine Maskenpflicht im Freien. Zur Zeit zählt das französische Gesundheitsminister 322 Infektionsherde, die meisten Infektionen gibt es im Département Mayenne, im Großraum Paris und im Département Haute-Savoie in den Alpen.

Der R-Wert wurde an diesem Dienstag auf 1,32 geschätzt.

Der Premierminister erklärte: "In Frankreich hat sich die Covid-19-Situation in den vergangenen Tagen verschlimmert. Seit etwa zwei Wochen geht die epidemiologische Entwicklung in die falsche Richtung."

Veranstaltungen mit mehr als 5.000 Menschen bleiben bis Ende Oktober verboten.

Vieldiskutiert wird die Frage, ob in Frankreich eine zweite Welle des Coronavirus droht, wenn Schulen und Kitas Anfang September wieder öffnen und wieder viele mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an den Arbeitsplatz fahren.

Steigende Coronavirus-Infektionen in Urlaubsgebieten

Doch auch andere Urlaubsgebiete verzeichnen steigende Coronavirus-Zahlen. Das Auswärtige Amt in Berlin warnt nun auch vor Reisen nach Madrid und ins spanische Baskenland.

Griechenland führt wieder Tests bei der Einreise ins Land ein. Ab kommenden Montag brauchen Touristen aus Tschechien, Belgien, den Niederlanden, Spanien und Schweden einen Coronavirus-Test zur Einreise per Flugzeug. Alle, die mit dem Auto einreisen, müssen ebenfalls einen negativen Test vorlegen.

In den vergangenen Tagen war die Zahl der Neuinfektionen in Griechenland höher als jemals zuvor.

Auckland im Lockdown

Lange Schlangen in den Supermärkten in Neuseeland, die Bewohner von Wellington und anderen Orten in Neuseeland versorgen sich mit den wichtigsten Lebensmitteln. Wegen vier Coronavirus-Neuinfektionen in einer Familie in Auckland gilt für die Millionenmetropole mindestens drei Tage ein neuer Lockdown - seit mehr als 100 Tagen hatte es zuvor keine Ansteckungen in Neuseeland mehr gegeben.

Die Regierungschefin Jacinda Ardern will schnell reagieren: "Der Rest des Landes wird - außer Auckland - in Stufe zwei versetzt. Der Lockdown bleibt bis Freitag in Kraft. Das bedeutet soziale Distanzierung, keine Massenversammlungen von mehr als 100 Personen."