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OECD: Schlimmste Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten

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OECD: Größte Rezession seit Langem
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Die Coronakrise hat nach Einschätzung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) schlimmere Auswirkungen auf die Wirtschaft als die Finanzkrise 2009. Die OECD-Mitgliedsstaaten erlitten demnach im zweiten Quartal dieses Jahres einen beispiellosen wirtschaftlichen Rückgang von 9,8 Prozent.

Von den wichtigsten Volkswirtschaften verzeichnete Großbritannien mit rund 20 Prozent den höchsten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts. Frankreich war mit knapp 14 Prozent im zweiten Quartal betroffen, Italien mit über zwölf Prozent. Die Eurozone kam auf ein Minus von über 12 Prozent, die gesamte EU blieb knapp darunter. In Deutschland sank die Wirtschaftskraft um 9,7 Prozent. Die USA verzeichneten ein Minus von 9,5 Prozent.

Die Folgen der coronabedingten Einschränkungen übertrafen damit den Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) während der Finanzkrise 2009. Damals sei das BIP der OECD-Staaten im Durchschnitt um 2,3 Prozent geschrumpft. Die Corona-Krise wird den Experten zufolge bis zum Jahresende auch für einen starken Anstieg der Arbeitslosigkeit in vielen Industrieländern sorgen.