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Covid-19 in der Schweiz: Zürich jetzt Risikogebiet?

Zürich - Archiv
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In der Schweiz sind an diesem Sonntag laut Bundesamt für Gesundheit (BAG) innerhalb eines Tages 292 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Diese Zahl bedeutet einen Rückgang gegenüber den Vortagen: am Samstag waren es 376 bestätigte Fälle und am Freitag 340.

Doch vor allem die Zahlen aus dem Kanton Zürich erregen Besorgnis. Die 60 neuen Fälle pro 100.000 Einwohner in zwei Wochen bedeuten, dass im Kanton Zürich der Grenzwert, bei dem die Schweiz andere Länder zu Risikogebieten erklärt, überschritten wurde. Das meldet der Tagesanzeiger.

Die gesamte Schweiz steht schon seit einigen Tagen auf der Quarantäneliste für Einreisende nach Großbritannien.

Seit Donnerstag gilt in Zürich eine Maskenpflicht in Geschäften, in Restaurants müssen Gäste- wie in Deutschland - ihre Adresse hinterlassen. Viele haben Angst, dass Touristen von den neuen Coronavirus-Zahlen verunsichert werden könnten.

Und nicht nur Zürich überschreitet den Grenzwert zum Risikogebiet. Auch in den Kantonen Genf, Waadt und Freiburg liegen die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in 14 Tagen über der gesetzten Norm. In Genf sind es mit 96 Fällen noch deutlich mehr als in Zürich.

Die Situation in den Schweizer Krankenhäusern wird aber als "entspannt" beschrieben.

Am Samstag hatten in Zürich etwa 1.000 Menschen gegen die Maskenpflicht und gegen eine vermeintlich bevorstehende Impfpflicht protestiert, die die Demonstrierenden als Einschränkung ihrer Freiheitsrechte ansehen.