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Nach Negativrekord: Frankreich plant neue Maßnahmen im Kampf gegen Covid-19

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron Copyright Christian Hartmann/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
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Von Euronews mit dpa, AP
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Frankreichs Präsident Macron will sich heute zu möglichen neuen Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus äußern. Das Land gehört zu den am stärksten von der Pandemie betroffenen Staaten Europas. Die aktuellen Zahlen seien "besorgniserregend", so der wissenschaftliche Beirat der Regierung.

Wie geht es weiter?

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Frankreich ist nach wie vor fest im Griff des Corona-Virus. Die erneute Ausbreitung sei besorgniserregend, so der Wissenschaftsrat, der die Regierung berät.

Und Präsident Emmanuel Macron will heute Abend den weiteren Fahrplan in der Krise bekanntgeben, inklusive neuer möglicher Maßnahmen.

Allein am Donnerstag wurden fast 10.000 Fälle innerhalb von 24 Stunden registriert. Ein Negativ-Rekord für Frankreich.

Zahlen steigen wieder

Die Reproduktionszahl liegt hier aktuell bei durchschnittlich 1,29. Das heißt, ein mit dem Coronavirus infizierter Mensch steckt derzeit mehr als eine weitere Person an.

Als ein Grund für die steigenden Infektionen gilt die Wiederaufnahme des Schulbetriebs. Gleichzeitig hat aber auch die Zahl der Tests zugenommen.

In den vergangenen zwei Wochen waren im Durchschnitt 130 von 100.000 Tests positiv. Damit gehört Frankreich europaweit zu den Ländern mit den meisten positiven Coronavirus-Tests.

Gesundheitssystem unter Druck

Experten fürchten nun, dass das Gesundheitssystem schon bald wieder unter Druck geraten könnte, so wie im März. Daher wird versucht, die Ausbreitung des Virus so gut es geht zu unterbinden.

Dafür könnten laut dem Wissenschaftsrat zum Beispiel die Teilnehmerzahlen bei Treffen, auch bei privaten, reduziert werden.

Derzeit sind bereits große Versammlungen verboten. In einigen Städten sind Masken auf öffentlichen Plätzen und sogar auf den Straßen vorgeschrieben.

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