Eilmeldung
This content is not available in your region

Militärflugzeug in der Ukraine abgestürzt: 22 Tote

TV grab released by Ukraine's Emergency Situation Ministry
TV grab released by Ukraine's Emergency Situation Ministry   -   Copyright  Copyright Emergency Situation Ministry via AP
Schriftgrösse Aa Aa

Beim Absturz eines Militärflugzeugs vom Typ Antonow AN-26 sind im Osten der Ukraine mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen. Das teilte der Zivilschutz in Kiew am Freitagabend mit.

Demnach gab es auch Überlebende bei der Katastrophe in Tschuhujiw in der Region Charkiw. Die Behörden sprachen von insgesamt 28 Menschen an Bord der Maschine. Es seien zwei Verletzte gerettet worden.

AP/Kharkiv Regional State Administration
Ausgebranntes FlugzeugwrackAP/Kharkiv Regional State Administration

An Bord vor allem Kadetten der Luftstreitkräfte

An Bord seien vor allem Studenten der Universität der Luftstreitkräfte gewesen, hieß es. Es soll sich um einen Ausbildungsflug gehandelt haben. Das Flugzeug sei im Anflug auf die Landebahn abgestürzt.

Auf Bildern in sozialen Netzwerken war ein im Dunkeln brennendes Wrack zu sehen. Wenig später gab es Videos von den gelöschten Trümmerteilen, die breit gestreut in einem unbewohnten Gebiet mit Bäumen lagen.

Die Absturzursache war zunächst unklar. Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte an, sich an diesem Samstag ein Bild von der Lage vor Ort zu machen. Es sei eine schreckliche Tragödie schrieb er auf Facebook. Außer der Besatzung seien ukrainische Kadetten an Bord gewesen. Eine Regierungskommission zur Untersuchung der Umstände und Ursachen der Tragödie werde ingerichet.

Жахлива трагедія на Харківщині. Розбився літак Ан-26. На борту, крім екіпажу, були українські курсанти. Є загиблі та...

Publiée par Володимир Зеленський sur Vendredi 25 septembre 2020

Es gebe Tote und Verletzte, teilte der Gebietsgouverneur Alexej Kutschera mit. Er sei auf dem Weg zur Stelle des Unglücks, schrieb er im Nachrichtenkanal Telegram. Auch das ukrainische Militär bestätigte den Absturz bei Facebook.

Die Absturzstelle liegt in der Nähe der russischen Grenze, aber nicht im Kriegsgebiet in der Ostukraine.