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Berg-Karabach: "Aserbaidschan bereitet sich definitiv auf etwas vor"

Ein außer Gefecht gesetzter Panzer in der Region Jabrayil in Berg-Karabach
Ein außer Gefecht gesetzter Panzer in der Region Jabrayil in Berg-Karabach Copyright يورونيوز
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Von Emin Ibrahimov mit Euronews
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Der Euronews-Korrespondent vor Ort, Ibrahimov Jabrayil, hat aserbaidschanische Streitkräfte in der Konfliktregion Berg-Karabach begleitet. Berichte regionaler Medien können nur schwer auf ihre Authentitizität überprüft werden.

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Die Armee Aserbaidschans hat in der Konfliktregion Berg-Karabach nach eigenen Angaben mehrere weitere Ortschaften eingenommen.

Euronews-Reporter Emin Ibrahimov hat aserbaidschanische Streitkräfte begleitet: "Wir sind in Jabrayil, wir haben einen langen Weg zurückgelegt, aber wir haben es kaum vor dem Einbruch der Nacht geschafft. Auf dem Weg sahen wir viele Panzer, viel Militär und Waffen. Aserbaidschan bereitet sich definitiv auf etwas vor."

Ein Offizier der aserbaidschanischen Armee, Colonel Elshad Abilov, sagte gegenüber Euronews: "Natürlich ist jede Schlacht hart, es gibt Verluste, aber aserbaidschanische Soldaten und Offiziere eroberten die Verteidigungslinien des Feindes, weil sie davon träumten, ihr Mutterland zurückzuerobern. Niemand kann sich der aserbaidschanischen Armee in den Weg stellen. Unsere Soldaten werden weiterhin tapfer gegen den Feind kämpfen, bis wir unser Land zurückbekommen."

Aserbaidschan wirft Armenien vor, die Infrastruktur in der Region Jabrayil und in der gleichnamigen Stadt zerstört zu haben. Auch Denkmäler seien in Mitleidenschaft gezogen worden.

"Viel Freundschaft ist nicht übrig"

Emin Ibrahimov kommentierte in Jabrayil: "Hinter mir ist eine natürliche Wasserquelle, die Quelle der Freundschaft genannt wurde. Viel Freundschaft ist nicht übrig geblieben."

Armenien hatte erstmals am Mittwoch bestätigt, dass Aserbaidschan mehrere Gebiete in Berg-Karabach erobert habe.

Die beiden ehemaligen Sowjetrepubliken kämpfen seit Jahrzehnten um die Region, in der bis Ende September rund 145.000 Menschen lebten. Seit Beginn der neuen Kämpfe am 27. September sind viele Menschen aus Berg-Karabach geflohen.

Eigentlich gilt seit vergangenem Samstag eine Waffenruhe zwischen Armenien und Aserbaidschan. Diese war von Russland vermittelt worden. Sie wurde allerdings mehrfach gebrochen. Zuletzt warfen sich beide Nationen am Feitag den gegenseitigen Beschuss von Stellungen vor.

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