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3 Monate durch den Südpazifik - Vendée Globe sticht in See

3 Monate durch den Südpazifik - Vendée Globe sticht in See
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Sie gilt als die härteste Einhandregatta der Welt - die Vendee Globe. Das Rennen startet traditionell an der französischen Atlantikküste. Auch in diesem Jahr, trotz Corona-Lockdown.

Skipper Maxime Sorel und sein Team sortieren die Essensvorräte für die gut drei Monate lange Fahrt durch den Südpazifik: "Wir dürfen nicht zu viel Gewicht mit uns führen. Denn dann fahren wir natürlich langsamer. Wir essen also nur gefriergetrocknete Nahrung. Diese füllen wir dann in Beuteln mit heißem Wasser auf. Und dann nehmen wir noch etwas vakuumverpacktes Essen mit, das ist immer gut."

Sorel ist einer von 33 Skippern, die die Strapazen in diesem Jahr auf sich nehmen. Die Sportler müssen mit Temperaturen zwischen Null und 40 Grad zurechtkommen. An normalen Schlaf ist kaum zu denken.

Ich schlafe auf einem Bohnensack, der Styroporperlen enthält. Es ist eine Art Matratze, die 1m 60 lang, 60cm breit und 20cm dick ist. Geschlafen wird auf dem Boden - der Bohnensack hat den Vorteil, dass die Perlen sämtliche Stöße abfedern.
Maxime Sorel
Skipper

Der Startort, Les Sables-d'Olonne, ist wegen der Pandemie seit Donnerstag abgeriegelt. Fans und Interessierte sind nicht zugelassen. Am Sonntagmittag geht es wie geplant los.

Vor vier Jahren kamen bis zu 300.000 Leute - die müssen sich in diesem Jahr mit der Live-Übertragung im Internet und im Fernsehen begnügen.