Eilmeldung
Dieser Inhalt ist in Ihrer Region nicht verfügbar

Covid-19 in Europa in der Weihnachtszeit: Was geht und was nicht

euronews_icons_loading
Schaufenster in Mailand
Schaufenster in Mailand   -   Copyright  Claudio Furlan/LaPresse
Schriftgrösse Aa Aa

Wie wird die Weihnachtszeit in Europa mit Corona?

In Deutschland dürfen sich nur fünf Personen aus zwei Haushalten treffen - an den Feiertagen wird die Zahl auf zehn erhöht, Kinder unter 14 nicht mitgerechnet.

Wegen der vorgeschriebenen Quadratmeter-Regeln in großem Kaufhäusern wird mit Schlangen beim Weihnachtseinkauf gerechnet.

In öffentlichen geschlossenen Räumen gilt Maskenpflicht, zudem in öffentlichen Verkehrsmitteln und an belebten öffentliche Orte draußen.

Viele hoffen auf ein normaleres Leben trotz Coronavirus dank Impfungen - bis zu 20.000 Menschen pro Tag könnten in Deutschland geimpft werden. Eines der Zentren wird am ehemaligen Flughafen Tegel vorbereitet.

Gaststätten, Kneipen und Kultureinrichtungen bleiben bis mindestens zum 20. Dezember geschlossen. Schulen und Kitas bleiben geöffnet - allerdings beginnen die Weihnachtsferien einige Tage früher.

Viele hoffen auf ein "normaleres Leben" dank der Impfungen. In Deutschland sollen - auch am Flughafen Tegel - bis zu 20.000 Personen pro Tag geimpft werden können.

Doch wollen sich wirklich alle gegen das Coronavirus impfen lassen? Laut einer Umfrage sind nur etwas mehr als ein Drittel der Deutschen wirklich überzeugt, dass sie definitiv geimpft werden wollen.

KANTAR
KANTAR Umfrage zur Impf-Bereitschaft in EuropaKANTAR

Viele tägliche Tote in Italien

Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte hat auch die Nachbarstaaten aufgefordert, die Skigebiete geschlossen zu halten, doch stieß damit kaum auf Zuspruch. In Italien sind an einem Tag zwar weniger, aber noch immer 722 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

Es wurden mehr als 25.000 neue Fälle gemeldet.

Ihren Impfplan will die Regierung in Rom am 2. Dezember vorstellen.

In den italienischen Regionen gelten je nach "Farbe" unterschiedliche Regeln.

Wieder mehr Neuinfektionen in Frankreich

In Frankreich gab es innerhalb von 24 Stunden wieder mehr als 16.000 bestätigte Neuinfektionen. Aber an diesem Wochenende dürfen die Geschäfte wieder öffnen. Auch die großem Pariser Kaufhäuser, die bisher nur ihre dekorierten Schaufenster zeigen konnten, machen wieder auf.

Restaurants bleiben bis zum 20. Januar dicht. Gaststätten-Besitzer Alexandre Gisbert meint: "Wir sind die ersten wirtschaftlichen Opfer der Covid-Krise. Die Restaurantbesitzer, wir und die Diskotheken, denn wir sind immer die Letzten, die aufmachen dürfen. Aber gleichzeitig ist es wichtig, positiv zu bleiben".

Österreich setzt auf Massentests

Der aktuelle harte Lockdown gilt noch bis zum 7. Dezember. Was danach kommt, hängt von der Zahl der Neuinfektionen ab.

Selbst für Österreicher sind nicht alle Regeln derzeit klar. So fragt der FALTER-Chefredakteur auf Twitter, was denn in den Skigebieten gelte.

Österreich setzt auf massive Schnelltests, die am 5. Dezember für Lehrerinnen und Lehrer sowie für Kita-Beschäftigte beginnen. Was in der Weihnachtszeit erlaubt sein wird, will die Regierung in der kommenden Woche ankündigen. Es heißt, man wolle nichts überstürzen.